Built for reality
00:00:00: Ehrlich, ich weiß gar nicht wie ich aktuell tausend Euro übermachen kann.
00:00:05: Der beschissen zweite Gedanke nach diesem Satz ist dann also bin ich inkompetent.
00:00:10: Willkommen zu einer neuen zu einer anderen Podcastreihe!
00:00:13: Keine fertigen Themen keine Dramaturgie keine fünf Schritte zu irgendwas einfach nur ein paar Fragen eine Handvoll.
00:00:20: Fragen aus echten Gesprächen aus Nachrichten aus Coachings und manchmal aus Gesprächen die ich mit mir selbst führe hier im Kopf über Business, über Geld, über Erfolg und über Angst.
00:00:32: Über all die Geschichten, die wir uns immer wieder erzählen und irgendwann für die Wahrheit halten.
00:00:36: Die Antworten hier sind nicht poliert oder fertig, nahezu unbearbeitet und manchmal sogar nicht bequem nie – ohne Skript!
00:00:45: Aber vielleicht sind genau das die Gespräche, die viel öfter führen sollten?
00:00:50: Du und ich.
00:00:50: also lass uns anfangen.
00:00:53: Und kleiner Hinweis vorab, wenn du neu dabei bist und dann fang am besten mit Teil eins an dieses Format.
00:00:59: Die Folgen bei uns war jetzt nicht klassisch aufeinander auf aber viele Gedanken werden unterwegs weitergedacht, ergänzt oder auch wieder zerlegt.
00:01:06: deshalb gibt diese Sommer-Businessreise meistens mehr Sinn wenn du vorne einsteigst statt mittendrin.
00:01:14: ja okay den lassen wir mal so stehen.
00:01:20: der ist der bleibt hängen.
00:01:22: Ich weiß gerade nicht mal, wie ich tausend Euro generieren kann.
00:01:25: Und das ist gar nicht der Satz, der dich trifft.
00:01:30: Was sich so beschissen anfühlt, ist der zweite Satz als Konsequenz daraus.
00:01:37: Dann bin ich halt inkompetent.
00:01:40: und genau hier ... Wie soll es noch anders sein?
00:01:44: Genau hier sehe ich den Denkfehler!
00:01:47: Wenn du mich vor sechs Monaten gefragt hättest, wie würdest du tausende Euro in den nächsten vier Wochen verdienen Hätte ich dir wahrscheinlich zehn Ideen gegeben?
00:01:57: Und die Frage ist nicht, ob Ideen fehlen.
00:01:59: Die Frage ist das kann ja davon gerade sicher scheint und es fühlt sich völlig anders an.
00:02:06: Es gibt einen Unterschied zwischen Ich weiß nicht wie und ich kann nichts klar macht Sinn.
00:02:13: Das erste Ist eine Informationslücke und das zweite ist eher so ein Urteil über dich selbst.
00:02:19: und ich glaube glaube dein Gehirn springt Im Moment in Millisekunden von Satz eins rüber zu Satz zwei.
00:02:28: Von, ich weiß nicht wie ich tausend Euro generieren kann, Schwupp machst du da raus hier oben.
00:02:33: also bin ich inkompetent.
00:02:34: als Konsequenz.
00:02:36: und was ich noch interessant finde du hast gesagt Ich verschwende diesen momenten nicht mit Plänen.
00:02:41: das ist ehrlich gesagt etwas dass sich von dir kaum gehört hätte.
00:02:47: Wir haben hier unzählige Gespräche gehabt, wo wir über Businessmodelle gesprochen haben.
00:02:53: Heute sagst du Das Wochenende der Sonntag ist mir wichtiger und das halte ich erst mal nicht für aufgegeben, es halte Ich für priorisieren Denn so nachmittags Kaffee-Sondag bei den Eltern löst man nicht das Kontoproblem jetzt in dem Moment?
00:03:13: aber auch der Hund hat zu planen beim beim Spazieren gehen, beim Pläne machen.
00:03:20: Hat es bisher nicht gelöst.
00:03:23: Merkst du?
00:03:24: Und dein Satz zuvor ... Ich kann es nur herauswinden in dem mir die Zeit vergeht.
00:03:30: Den finde ich überhaupt gar nicht so märchenhaft.
00:03:33: Eigentlich ist er ja auf einer gewissen Art wahnsinnig nüchtern.
00:03:39: Schau!
00:03:39: Es gibt Fragen, die beantwortet man nicht durch Nachdenken wissen wir beide sondern Dadurch, dass man einen Tag nach dem anderen lebt und irgendwann merkt, ah, das war die Abzweigung.
00:03:51: Genau da an der Stelle vor drei Wochen vor drei Monaten heißt du gehst jetzt nach Hause Du machst jetzt Frühstück, du machst die Homepage fertig.
00:04:00: Das ist für heute genug Punkt Und nicht weil es garantiert zum Happy End führt sondern Weil es genau der Teil ist den du heute tatsächlich ganz pragmatisch runtergebrochen beeinflussen kannst.
00:04:14: Und der Rest zeigt sich erst mit der Zeit.
00:04:16: Das ist manchmal... Ich weiß, oh Gott!
00:04:20: Es ist mega frustrierend.
00:04:21: ich weiß aber genau darin steckt auch die Ehrlichkeit eines letzten Satzes.
00:04:30: und ja wir haben über die anderen hier in der Mastermind gesprochen Wir haben ja durch die Reihe weg.
00:04:37: Grund verschiedene Beispiele.
00:04:39: Einige brauchen dafür ein halbes Jahr andere brauchen da für drei Tage.
00:04:43: Und ich glaube, genau das zu registrieren, da haben wir den eiligen Kernerfisch.
00:04:54: Nicht warum stresst es mich so, wenn andere nach der Reitau durch die Decke gehen und ich nicht, sondern warum brauche ich Beweise um mich als wertvoll?
00:05:05: Sondern vielleicht die interessantere Frage ist dann, warum braue ich Beweis um mich wie wertvoll zu erleben?
00:05:12: Und ich würde noch einen Schritt weitergehen.
00:05:15: Ich glaube gar nicht, dass du an Wert an Arbeit knüpst.
00:05:19: Ich denke, du knüppst in dann Wirksamkeit und das ist ein Unterschied.
00:05:25: Wenn du für jemand andere eine Webseite baust und jemand sagt wow die ist aber echt schön geworden wenn er eine Klänte nach sechs Monaten sagt es hat echt mein Leben verändert Diese Zusammenarbeit mit dir, dann passiert in dir etwas.
00:05:39: Und nicht wegen des Geldes sondern weil die Welt dir zurückmeldet.
00:05:43: du bewirkst etwas Du erzeugt Bewirkungen und wenn diese Rückmeldung ausbleibt dann entsteht da Nicht nur nicht nur die Geldsorge Sondern fast so eine Existenzfrage.
00:05:55: Bin ich überhaupt noch jemanden?
00:05:57: Ich glaube deshalb trifft dich der Verlust Deines regelmäßigen Kunden so tief zum ein und nicht nur weil Geld fehlt sondern weil mit einem Mal auch dieser kontinuierliche Beweis weg ist, ich werde gebraucht.
00:06:10: Und jetzt zum Beispiel hier in unserer Mastermind du fragst wie macht die das?
00:06:17: Meine Vermutung ist nicht dass sie mehr Vertrauen hat, nee, sondern dass ihr ihren Wert wenig an ihre aktuelle Leistungsfähigkeit koppelt.
00:06:26: und das heißt nicht, dass sie keine Angst hat aber vielleicht denkt sie eben nicht automatisch wenn gerade nichts reinkommt stimmt etwas mit mir nicht.
00:06:36: und genau da sehe ich den Unterschied zwischen euch beiden.
00:06:39: Du springst ganz schnell von, Ich habe gerade keinen Kunden zu, ich bin
00:06:43: gescheitert.".
00:06:45: Und das ist ein riesiger Sprung hier oben.
00:06:49: Das eine bedingt das andere und meine Frage ist warum?
00:06:53: Zu welchen Zweck?
00:06:55: Vielleicht ist genau das deine Arbeit jetzt die gerade passiert und nicht wie bekomme ich zehn Kunden sondern... Kann ich einen Moment ohne diesen Beweis aushalten, ohne dass mein Selbstbild jeden Tag aufs Neue zusammenbricht?
00:07:13: Solange der Moment halt dauert gerade keinen Kunden zu haben.
00:07:17: Genau so lange!
00:07:19: Und ja nochmal – Ich weiß das löst das Konto-Problem aktuell nicht aber... Aber….
00:07:26: Ich glaube es trennt gerade zwei Dinge die dein Gehirn im Moment zu einem einzigen macht.
00:07:30: Existenz wie bezahle ich mein Leben?
00:07:34: Und Identität, wer bin ich denn gerade?
00:07:36: niemand bucht?
00:07:39: Wir hatten es drei Millionen Mal hier in den Coles.
00:07:42: Das sind zwei komplett verschiedene Passoren.
00:07:47: Rassert!
00:07:48: Ich weiß, das erste ist eine wirtschaftliche Herausforderung und das zweite ist reine psychologische Herausforderung Punkt.
00:07:57: Und ich hatte einen Eindruck dass diese beiden Themen bei dir seit Jahren ineinander sich verschränkt haben Und vielleicht jetzt genau deshalb die Frage nach ihr so interessant.
00:08:10: Sie ist für dich gerade weniger ein Vorbild, für Finanzen als Einvorbild für einen anderen inneren Umgang mit Unsicherheit und das heißt nicht dass sie keine Sorgen hat, sondern dass Ihr Selbstbild offenbar weniger unmittelbar vom Kontostand abhängt.
00:08:27: Und ich vermute genau das.
00:08:30: Genau das ist das was sich aktuell beschäftigt.
00:08:34: Also ist das gerade die Lektion, die du für dich aus dem was gerade ist mitnehmen kannst?
00:08:42: Es geht eher darum wie du dich verhältst.
00:08:46: Was du tust.
00:08:48: Was wiederum ein anderes Gefühl in dir erzeugt.
00:08:52: Sprich die Dinge einfach zu tun, die zu tun sind.
00:08:56: Webseiten bauen Kaffee trinken Mittagessen Interessenten anschreiben und so weiter.
00:09:03: Und ich würde vor allem dem Satz ändern, nicht dass ich mich gut fühle sondern als wäre dein Gefühl nicht der Chef.
00:09:16: Nicht der entscheidende Faktor wie du dich verhältst.
00:09:19: Das macht einen riesigen Unterschied.
00:09:21: Du merkst so!
00:09:22: Denn wenn du wartest bist du dich gut fühlst, gibst du den Gefühl wieder die Macht und ich glaube deine eilige Freiheit beginnt genau hier.
00:09:31: Ich bin gerade verzweifelt und trotzdem mache ich mir Frühstück.
00:09:35: Ich habe Angst, und trotzdem arbeite ich eine Stunde an der Homepage für meine Kunden.
00:09:40: Ich bin genervt – und trotzdem bin ich freundlich zu mir und zu anderen Menschen!
00:09:46: Und nicht weil du das Gefühl unterdrückst, sondern weil das Gefühl nicht mehr entscheidet wie du dich verhältst.
00:09:52: Das Interessante ist nämlich Verhalten erzeugt auf das nächste Gefühl.
00:09:57: Nicht immer aber ja wissen wir erstaunlich oft Und ich glaube, deshalb hat sich der Stand heute Morgen verändert.
00:10:05: Nicht weil das Problem mit einmal weg war sondern weil du spazieren warst im Wald die Luft gespürt hast den Bäumen beim Rauschen zugehört hast und dich nicht eine Stunde lang in dein Gedanken verherrt hast.
00:10:20: Das hat ein Gefühl beeinflusst und nicht umgekehrt oder ich würde es noch klarer formulieren Gefühle.
00:10:28: Gefühle sind wie Wetter.
00:10:29: Verhalten ist die Navigation und das Wetter kannst du oft nicht aussuchen, aber du kannst entscheiden ob du bei Regen das Ruder loslässt oder weiter steuerst.
00:10:38: Ich glaube genau an der Stelle steckt für dich gerade so viel Wertvolles!
00:10:45: Und nicht weil plötzlich Geld aufs Konto kommt, sondern weil du diesen Moment nutzen kannst damit aufzuhören dein Verhalten jeden Tag vom aktuellen Wetter in deinem Nervensystem abhängig zu machen.
00:11:01: Das ist eine verdammt megageile Fähigkeit, die dir unabhängig davon hilft ob der August leicht wird oder schwer?
00:11:14: Ja genau!
00:11:17: That's simple.
00:11:18: Mehr habe ich heute gar nicht.
00:11:20: Nimm dir raus was für dich hilfreich war und den Rätsel lass einfach liegen Und wir hören uns in der nächsten Frage Bis dann Katrin.