Built for reality
00:00:00: Jetzt mal ganz pragmatisch.
00:00:01: Drei Monate, was ist da?
00:00:03: Rechnen wir mal ohne Budget mit tausend Euro und zweieinhalb Tausend Werbebudget für mein Coachingprodukt von, ich sag mal dreitausend EUR.
00:00:11: Welche Fragen müssten wir zwar hier vorweg beantworten wie viel Budget müsste ich mitbringen?
00:00:15: Was müsste ich tun damit das Ganze hier mal... Funktionier kommen zu einer neuen, zu einer anderen Podcastreihe.
00:00:23: Keine fertigen Themen, keine Dramaturgie, keine fünf Schritte zu irgendwas – einfach nur ein paar Fragen nahenvoll.
00:00:30: Fragen aus echten Gesprächen, aus Nachrichten, aus Coachings und manchmal aus Gesprächen die ich mit mir selbst führe hier im Kopf über Business-, über Geld-, über Erfolg-, über Angst… Über all die Geschichten, die wir uns immer wieder erzählen und irgendwann für die Wahrheit halten!
00:00:46: Die Antworten hier sind nicht poliert, nicht fertig.
00:00:50: Naht so unbearbeitet und manchmal sogar nicht bequem.
00:00:53: Nee!
00:00:53: Und ohne Skript?
00:00:55: Aber vielleicht sind genau das die Gespräche, die wir viel öfter führen sollten.
00:01:00: Du und ich also lass uns anfangen.
00:01:03: Und kleiner Hinweis vorab, wenn du neu dabei bist und dann fang am besten mit Teil eins an dieses Format.
00:01:08: Die Folgen bei uns war jetzt nicht klartisch aufeinander auf aber viele Gedanken werden unterwegs weitergedacht, ergänzt oder auch wieder zerlegt.
00:01:16: deshalb gibt diese Sommer-Businessreise meistens mehr Sinn, wenn Du vorne einen Streikstatt mittendrin.
00:01:23: Schöne Frage!
00:01:24: Garantiert?
00:01:25: Ne.
00:01:27: Garantien gibts gar nicht.
00:01:28: Vergiss es Und genau nach den letzten, ja ich sag mal drei Stunden wäre das sehr fast lustig werden.
00:01:33: Wenn ich dir jetzt plötzlich sagen würde Ja klar hier ist die Formel.
00:01:37: Die gibt's nicht.
00:01:38: Gabs nie!
00:01:39: Aber wir können die Frage mal für ihr vielleicht anders oder deutlich präziser stellen und nicht wie bekomme ich garantiert zehn Kundenaar dreitausend Euro?
00:01:48: sondern unter welchen Bedingungen wäre das in dreißig Tagen realistisch denkbar?
00:01:54: Da fehlen mir genau jetzt schon hier im unseren Gespräch.
00:01:59: Ich sag mal vier Zahlen.
00:02:01: Zum einen, wie viele Menschen kennen dein aktuelles Angebot überhaupt?
00:02:04: Ich bin jetzt damit nicht deine Follower oder Podcast-Hörer und Telegram-Abonnenten, sondern ganz untergerechnet Pragmatisch.
00:02:11: Wie viele Menschen haben in den letzten dreißig Tagen konkret ein Angebot für drei Tausend Euro gesehen?
00:02:16: Hundert, fünfhundert, zweitausend, zehntausend?
00:02:19: Das ist erstmal der allererste Frage!
00:02:23: Die nächste, die zweite Frage wäre dann vielleicht... Führst du aktuell pro Woche?
00:02:30: Nicht Likes, nicht Saves.
00:02:32: Keine Reichweite Gespräche!
00:02:34: Wenn nur aktuell, ich sag mal, null bis zwei Verkaufsgespräche pro Woche für sind zehn Abschlüsse in dreißig Tagen statistisch fast unmöglich.
00:02:44: Wenn nur zwanzig bis dreißzig qualifizierte Gespräche fürst, reden wir über was ganz anderes.
00:02:49: Merkst du, ne?
00:02:50: Großer Unterschied zahlen.
00:02:52: Und die dritte und die spannende Frage ist, wie hoch es in der Abschlussquote.
00:02:56: Genau das ist das Resultat von der zweiten.
00:02:59: Nehmen wir mal an – zehn Prozent, dann brauchst du hundert qualifizierte Gespräche für zehn Kunden, zwanzig Prozent brauchst Du fünfzig, dreißig, dann brauchst Du dreiunddreißig
00:03:08: usw.,
00:03:10: ohne diese Zahl ist alles andere.
00:03:13: Jetzt würde meine Oma sagen, Kaffeesatz lesen Katrin!
00:03:18: Die vierte und die letzte und die Wie viele Menschen haben bei dir bereits gekauft?
00:03:25: Und das ist für mich fast die wichtigste Frage, weil der schnellste Weg zu zehn Kunden ist meistens nicht kalter-traffigt.
00:03:32: Nee!
00:03:32: Sondern ehemalige Kunden, ehemallig Interessenten, Podcast-Hörerin, Newsletter-, Leserinnen, Menschen... Menschen, die dich seit Jahren beobachten.
00:03:42: und jetzt kommt ja Teil der vermutlich ich sag mal nicht so sexy ist.
00:03:47: wenn du mich heute fragst Ich brauche in dreißig Tagen zehn Kunden an drei tausend Euro Dann würde ich keinen einzigen Tag mit Glaubenssatzarbeit verbringen.
00:03:56: Null!
00:03:57: Und nicht weil hier oben der Kopf das Denken unwichtig wäre, sondern weil die Frage in dem Moment, wenn wir eine Deadline haben, dreißig Tage operativ ist?
00:04:09: Ich würde zuerst mal prüfen wie groß es die bestehende Audience, wie viele Gespräche entstehen, wie viel Angebote werden konkret gemacht und wie viele ehemalige Kontakte wurden aktiviert.
00:04:20: Und erst dann würde ich überhaupt anfangen, über innere Arbeit mit dir zu sprechen.
00:04:25: Die Frage die ich dir stellen würde ist deshalb wenn du heute zehn Kunden für dreitausend Euro gewinnen müsstest und dürftest keine einzige neue Followern gewinnen.
00:04:36: was würdest du machen?
00:04:37: Mit dem also mit dem was bereits da ist Podcast Telegram Newsletter Instagram ehemalige Kunden ehemallige Interessenten?
00:04:46: genau da würde ich anfangen Denn bevor wir beide, du und ich über Budget-, Handels- und Ads reden, würde ich wissen wollen wie viele Menschen sitzen bereits in deinem Orbit.
00:04:57: Das ist genau die Zahl, die mir aktuell fehlt.
00:04:59: Ohne die können wir zwar hier... Kann ich dir nicht seriös sagen ob zehn Kunden in dreißig Tagen ambitioniert oder realistisch oder völlig unrealistisch ist?
00:05:11: Und genau okay das macht Sinn die gleiche Frage zu stellen mit einem Budget aktuell von tausend Euro Egal für was, so mit einem Budget von zweieinhalbtausend Euro für die dreißig Tage.
00:05:22: Egal was!
00:05:23: Okay okay let's go.
00:05:27: Überlegt ihr bitte mal zwei Szenarien.
00:05:31: Was könntest du tun?
00:05:32: Mit tausend euro Variante eins Variante zwei mit zweieinhalbtausen Euro Und mit der Prämisse mit der Idee mit dem Gespräch wie du hier reingekommen bist.
00:05:42: Du hast seit drei Monaten nichts verkauft.
00:05:46: Nehmen wir mal den Umstand Du hast ungefähr zweitausend Follower auf Instagram.
00:05:52: Du hast eine Mailingliste von zweihundertfünfzig Menschen und ich habe... Und du hast ein Coachingprodukt.
00:05:58: schon dreitausende Euro für einen halben Jahr!
00:06:01: Also was ist drin?
00:06:04: Mal ganz pragmatisch, mit den Zahlen die du ja gerade genannt hast würde ich weder tausend Euro noch die zweiten Halb in Reichweite stecken nicht nach drei Monaten ohne verkaufen.
00:06:16: Das ist das Entscheidende.
00:06:18: Wenn du drei Monate nichts verkauft hast, ist das Problem aus meiner Sicht aktuell nicht treffig sondern konverschen.
00:06:24: Denn wenn ich jetzt zweieinhalb Tausend auf Meter werfe und die Maschine dahinter nicht verkauft, hast du einfach nur verdammt teuer bewesen dass du nicht verkaufst.
00:06:37: Merkst du ne?
00:06:38: Deshalb würde ich die beiden Szenarien komplett verschieden betrachten.
00:06:41: Szenario eins tausend Euro.
00:06:43: okay Das Ziel wäre nicht zehn Kunden zehn, fünfzehn qualifizierte Gespräche.
00:06:52: Die tausend Euro würde ich ungefähr so sehen.
00:06:55: Fünfhundert bis siebenhundert Euro Rietargeting auf die bestehenden Inhalte.
00:06:59: Dreihundert bis fünfhundert Euro auf ein konkretes Event Workshop Live Q&A Bewerbungscall Name it und nicht das dreitausend EUR Angebot direkt.
00:07:10: Nee, warum nicht klar?
00:07:11: Weil Weil zweitausend Follower oder zundersfünfzig Newsletter-Abonnenten winzig ist für ein kaltes dreitausender Euro Angebot.
00:07:19: Winzig!
00:07:20: Du brauchst Gespräche, keine Klicks.
00:07:22: Wenn daraus zehn Gespräche entstehen und du zwanzig Prozent abschließt BAM zwei Kunden, sechstausend Euro Umsatz – das wäre ein gutes Ergebnis.
00:07:30: weit?
00:07:32: Okay, Szenario b, ne?
00:07:33: Zweieinhalbtausende Euro Werbebudget Und hier wird's klar, hier wird es interessanter auch nicht weil mehr Geld automatisch mehr Umsatz macht, sondern weil du testen kannst.
00:07:46: Ich würde vermutlich anderthalb auf die stärksten Rehls packen auf Reichweite, fünfhundert Euro auf Rietargeting und fünfhundert Euro auf dem Workshop oder den Bewerbungskoll.
00:07:58: Und das Ziel hier ist auch nicht verkauft, sondern Gespräche!
00:08:04: Wenn du dadurch zwanzig bis dreißig qualifizierte Calls erzeugst und eine solide Abschlussquote hast, können drei bis fünf Kunden realistisch werden.
00:08:12: Merkst du?
00:08:14: Und genau das ist der Teil, der mir aktuell bei deiner Situation fehlt!
00:08:17: Wie viele Menschen haben in den letzten neunzig Tagen überhaupt aktiv erfahren, dass du ein dreitausend Euro Angebot
00:08:24: hast?!
00:08:25: Nicht Podcast gehört, nicht Instagram gesehen sondern... Das ist mein Angebot.
00:08:30: Mein Verdacht?
00:08:32: Mein Verdacht?
00:08:33: Die Zahl ist deutlich kleiner als du glaubst.
00:08:36: Right, genau!
00:08:40: Und jetzt kommt noch... Genau und jetzt kommt die unangenehme, ich sag mal, die Business Antwort.
00:08:50: Wenn Du mich jetzt fragst was ist wahrscheinlich Herr Katrin?
00:08:52: zehn Neukunden über Ads oder zehn Gespräche über bestehende Kontakte?
00:08:58: Da nehme ich mal die zweite Variante jeden Tag der Woche, denn du hast Podcasteure.
00:09:02: Du hast ehemalige Kunden und ehemals Interessenten.
00:09:05: Du hattest Newsletter oder Instagram.
00:09:08: Und ich würde wetten, dass dort mehr Potenzial liegt als in kaltem Treffig.
00:09:13: Aber der kalte Treffigt, den brauchst du um in vier Wochen, sechs Wochen, acht Wochen, drei Monaten weiterzuarbeiten.
00:09:20: Genau deshalb würde ich die tausend Euro nicht nutzen, um die Welt zu erobern – nee!
00:09:26: Ich würde sie benutzen um möglichst viele qualifizierte Gespräche zu erzeugen.
00:09:31: Am Ende kaufen keine Follower, am Ende keine Klicks, keine Reichweite sondern Menschen und bei einem dreitausend Euro Angebot ist die Anzahl der Gespräche meistens die interessantere Kennzahl als die Anzahl der Views.
00:09:49: Ja ich sehe es!
00:09:53: Mehr habe ich heute gar nicht.
00:09:55: Nimm dir raus, was für dich hilfreich war und den Rest lass einfach liegen!
00:09:59: Und wir hören uns in der nächsten Frage Bis dann Katrin.