Catrin spricht

Transkript

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00:00:00: Das ist total verrückt.

00:00:01: Total, weil ich habe mich heute Morgen selbst zur Weiharwüsti wie sich mein Kopf mit einem Gedanken anfing und mit einmal begann ein Riesen Netzwerk hier im Kopf aufzubloppen.

00:00:13: aus einem Gedanken wurden zwei drei fünf zehn zwölf in Quadrat Und ich hab gemerkt wie ich mich wirklich wortwörtlich im Kreis gedreht habe wortwördlich.

00:00:22: Wir kommen zu einer neuen, zu anderen Podcast-Reihe.

00:00:26: Keine fertigen Themen, keine Dramaturgie, keine fünf Schritte zu irgendwas einfach nur ein paar Fragen nachhandvoll.

00:00:33: Fragen aus echten Gesprächen, aus Nachrichten, aus Coachings und manchmal aus Gesprächen die ich mit mir selbst führe hier im Kopf über Business-, über Geld-, über Erfolg-, über Angst... Über all die Geschichten, die wir uns immer wieder erzählen und irgendwann für die Wahrheit halten.

00:00:48: Die Antworten hier sind nicht poliert und nicht fertig nahezu unbearbeitet und manchmal so gar nicht bequem, nee.

00:00:56: Und ohne Skript!

00:00:57: Aber vielleicht sind genau das die Gespräche, die wir viel öfter führen sollten?

00:01:02: Du und ich.

00:01:02: also lass uns anfangen.

00:01:06: und kleiner Hinweis vorab wenn du neu dabei bist dann fang am besten mit Teil eins an dieses Format.

00:01:11: Die Folgen bei uns war jetzt nicht klattisch aufeinander auf aber viele Gedanken werden unterwegs weitergedacht, ergänzt oder auch wieder zerlegt.

00:01:19: deshalb gibt diese Sommer-Businessreise, meistens mehr Sinn wenn du vorne ansteigst statt mittendrin.

00:01:27: Wunderbar oder?

00:01:28: Geht ganz einfach!

00:01:29: Kennen wir alle kennen jeder hier im Call.

00:01:32: ich weiß und ich glaube du hast da etwas ganz wichtiges entdeckt aber ich glaube noch nicht ganz dort wo du gerade denkst.

00:01:39: denn als du mir gerade erzählt hast habe ich die ganze Zeit gedacht der Gedanke der dient dir nicht dazu ein Problem zu lösen das hast du selbst schon gesehen.

00:01:51: Schau, wenn du dir am Laufen hundertmal ausmahlst in zwei Monaten ist das Geld weg.

00:01:56: Dann hast du exakt eine Hundertrunden-Denken, exakt Null Euro mehr auf dem Konto richtig?

00:02:01: Also kann der Zweck dieses Gedankengewitters nicht Problemlösung sein.

00:02:08: und an dieser Stelle wird's spooky weil du hast gesagt dann bin ich des Opfer mir geht schlecht alle anderen haben es besser Ich krieg's nicht gebacken und so weiter.

00:02:19: und ich denke mir auf Das ist eine Menge.

00:02:22: Eine Menge aus einem Gedanken und ich glaube, das ist fast die richtige Spur aber ich würde noch ein Millimeter weitergehen.

00:02:30: Ich glaub nicht dass dein System unbedingt das Opfer sein will.

00:02:33: Ich glaube nicht.

00:02:33: nein!

00:02:34: Ich glaube mein System will etwas ganz Einfaches.

00:02:37: es will Gewissheit Punkt Und wenn keine gewissheit verfügbar ist dann nimmt es lieber die schlechte Gewisszeit als gar keine.

00:02:45: Fast so vielleicht schaffe ich's?

00:02:47: Vielleicht nicht Vielleicht kommt Geld vielleicht nicht, vielleicht kommt was Neues vielleicht nicht.

00:02:52: Und das ist für dein System.

00:02:53: unerträglich, unertretlich offen sage ich mal und dann kommt der Kopf und sagt nee, nein!

00:02:59: Ich habe eine bessere Idee.

00:03:00: wir gehen mal einfach um Schlimmsten aus okay?

00:03:03: Warum?

00:03:03: weil er schlimmste wenigstens bekannt ist.

00:03:05: es ist verrückt ich weiß aber viele Menschen fühlen sich in einer Katastrophe sicherer als in Unsicherheit.

00:03:11: Nicht glücklicher, sicherer Und das ist der Job von deinem Verstand.

00:03:16: Weil man dann weiß, weil du dann weißt, weil ein Verstand dann weiß womit man rechnet und womit du rechnen musst.

00:03:23: Das ist der Teil, der mich in deiner Geschichte so berührt.

00:03:27: Du sagst des Vertrauen.

00:03:28: dass im Ende alles gut wird ist weg.

00:03:31: Ich glaube sogar es genau das gerade stirbt nicht dein Vertrauen sondern eine bestimmte Form von Vertrauen.

00:03:38: Nämlich wenn ich mich genug anstrenge würde die Welt fair sein.

00:03:42: hatten wir.

00:03:43: Das war diese Hollywood-Version.

00:03:45: Der Held kämpft, dann kommt die Belohnung, der Richter erkennt die Wahrheit, die Eltern verstehen einen den guten Gewinn und die Realität sagt manchmal nö, machen wir nicht mit mehr.

00:03:56: Und das ist scheiße ja!

00:03:58: Weil hier oben im Kopf was zusammenfällt – die Geschichte über das Leben.

00:04:03: Nicht das Leben sondern die Vorstellung davon.

00:04:07: Dann stehst du da und dein Kopf versucht bei Zweifel wieder eine Geschichte zu finden, die alte funktioniert nicht mehr und die neue ist noch nicht da.

00:04:16: Genau!

00:04:17: Und genau hier springt er in den alten Loop – weil er lieber eine Geschichte hat als keine.

00:04:24: Und jetzt kommt was?

00:04:26: Ich sage es nochmal, weil dein Verstand lieber irgendeine Geschichte hat wie gar keine.

00:04:32: Wenn die Zukunft noch nicht dar ist, dann ist da keine Geschichte oder Idee.

00:04:40: dass ich bei den letzten Stunden hier immer wieder sehe.

00:04:45: Du hältst dein Loop mittlerweile nicht mehr für die Wahrheit, du beobachtest ihn.

00:04:49: Merkste oder?

00:04:52: Geh mal zurück zehn Runden davor!

00:04:56: Das ist neu.

00:04:58: Vor zwei Stunden warst du noch in Scheiße, in zwei Monaten bin ich pleite.

00:05:03: und jetzt sagst du interessant das es wieder dieser Film, das löst ihn noch.

00:05:09: Das ist was völlig anderes, ein ganz anderes Betriebssystem.

00:05:13: Eine andere Ebene und deshalb wurde ich die Entdeckung von heute vielleicht anders formulieren.

00:05:18: nicht Ich habe wieder Angst sondern ich habe gesehen wie mein Verstand versucht aus Unsicherheit eine Katastrophe zu bauen damit er sich orientieren kann.

00:05:30: Ja das fühlt sich dann für mich näher an dem was du beschrieben hast.

00:05:37: und noch etwas Du sagst, ich weiß gerade nicht wie ich das anders machen soll.

00:05:41: Das glaube ich dir sofort blind!

00:05:45: Aber vielleicht ist die nächste Stufe gar nicht, wie denke ich positiv oder wie vertraue ich wieder?

00:05:52: Sondern ein bisschen kleinere Schritt.

00:05:56: Kleinere Steps.

00:05:57: Wie oft am Tag merke ich überhaupt dass ich gerade in einem Film sitze denn Heute hast du den Film bemerkt, gerade im Mittendrin.

00:06:06: Nicht zwei Tage später nicht nach dem Nervenzusammenbruch sondern mittendrin währenddessen.

00:06:12: und das ist ehrlich gesagt enorm!

00:06:16: Das ist die Art von Verschiebung hier oben, die von außen fast unsichtbar aussieht und trotzdem in dir alles verändert.

00:06:24: Denn irgendwann kommt der Moment wo du mitten im Film denkst ah da bist du wieder Film!

00:06:30: Hallo, hello again.

00:06:32: Und der Land dadurch verliert sich und verliert ja schon ein Riesenstück Macht.

00:06:37: Mehr habe ich heute gar nicht.

00:06:38: Nimm dir raus was für dich hilfreich war und den Rest lass einfach liegen.

00:06:43: Wir hören uns in der nächsten Frage.

00:06:45: Bis dann Katrin.